DUBAI

Einführung von Freihandelszonen

Das spektakuläre Wachstum der VAE im Immobiliengeschäft hat nicht nur das Aussehen des gesamten Emirats verändert, sondern auch die Zahl der Einzelpersonen und Unternehmen erhöht, die sich in Dubai - der modernsten, am schlellsten wachsenden Stadt des Nahen Ostens - niederlassen möchten.

In den VAE ist ein 100%-iger ausländischer Besitz nur gewährleistet, wenn eine Gesellschaft in einer Freihandelszone errichtet wird – nur in diesem Fall ist kein Partner vor Ort erforderlich. Die Gesellschaft behält die volle Kontrolle über ihre Geschäfte und ihre Aktiva. Die Regierung der VAE garantiert, dass Unternehmen, die in einer Freihandelszone tätig sind, bis zu 50 Jahre nicht zu Unternehmenssteuern veranlagt werden. Alle Gewinne können ins Ausland transferiert werden und es gibt keine Devisenbeschränkungen.

Was ist eine Freihandelszone (Free Zone)?

Laut der World Federation of Free Zones (FEMOZA) ist eine Freihandelszone Teil eines Staatsgebiets bzw. ein Zusammenschluss von mehreren Ländern oder Teilen davon, mit besonderen Steuer-, Zoll- und Importbestimmungen, was normalerweise den Offshore-Status beinhaltet. Freihandelszonen sind spezielle Investitionsmodelle, die es dem Kunden ermöglichen, ohne Einschränkungen seine Geschäfte zu führen. Die Freihandelszonen unterliegen den gültigen Gesetzen des jeweiligen Landes.

Die Freihandelszonen sind direkte Regierungsbehörden. Dubai ist stolz auf seine Errungenschaften in der elektronischen Verwaltung, wodurch praktisch jede Form von Korruption ausgeschlossen wird. Normalerweise werden Firmenlizenzen innerhalb von 5-6 Arbeitstagen nach Genehmigung und Einreichung der vorgeschriebenen rechtlichen Urkunden erteilt. Zusammen mit dem Antragsformulars muss der Investor einen Businessplan oder einen detailleierten Projektvorschlag zur Prüfung durch die Freihandelszone einreichen, bevor der Registrierungsprozess begonnen werden kann.

Auswahl einer Freihandelszone

Die Wahl der richtigen Freihandelszone hängt von der Art der Aktivität ab, die die Gesellschaft plant (z.B. Handel, e-Commerce, Internet und Softwareentwicklung, Automobilindustrie, Schwerindustrie, Medien, Verlagswesen), sowie von der erforderlichen Infrastruktur (z.B. Warehousing-Anlagen, Flughafen oder Hafenzugang). Dubai hat bei weitem die modernste und breiteste Infrastruktur. Es gruppiert Unternehmen nach Clustern, oder “Städten”, wie Internet City, Media City oder Healthcare City. Gegenwärtig ist die einzige Mehrzweck-Freihandelszone in Dubai die Dubai Airport Free Zone (DAFZA), mit sehr günstiger Lage ganz in der Nähe von Terminal 2 im International Airport von Dubai. Ein vielversprechendes “Küken” unter den Freihandelszonen ist Dubai Silicon Oasis (DSO), die strategisch an der Emirate Road gelegen ist, unweit von Dubailand und Academic City. DSO ist bestrebt, Unternehmen im High-Tech-Sektor zu gewinnen und bietet als eine der ersten Freihandelszonen Wohnungen und Geschäftsräume zur Miete und zum Kauf an.

Registrierungsprozess in den Freihandelszonen von Dubai

Die Freihandelszonen von Dubai erfordern einen umfangreichen Satz an Dokumenten, von denen viele im Herkunftsland des Investors notariell beglaubigt und legalisiert sein müssen. Normalerweise gehören dazu: Antragsformular, Kopien des Reisepasses, Lebensläufe der Direktoren/Manager, Businessplan, finanzielle Hintergrundinformationen. Während des Registrierungsprozesses wird die Bestellung eines lokalen Vermittlers empfohlen, weil der gesamte Prozess häufigen Kontakt mit der entsprechenden Behörde der Freihandelszone erfordert.

Typische Vorteile von VAE Freihandelszonen sind (unter anderem):

Freihandelszone - Auswahlfaktoren sind zahlreich, u.a.:

Arten von Freihandelszonengesellschaften

Mit Ausnahme der Filiale ist für alle oben genannten Arrangements der physische Nachweis des Aktienkapitals erforderlich, normalerweise im Bereich AED 300.000 bis 1.000.000, abhängig von der Anzahl Aktionäre (natürliche oder juristische Personen) und der gewählten Freihandelszone. Die Firmenlizenz wird nur unter der Voraussetzung ausgestellt, dass diese Mittel im Unternehmenskonto des Investoren ausgewiesen werden.

Liste der Freihandelszonen in Dubai

Auditing:

Die Freihandelszonen in Dubai tendieren allmählich dazu, die Eigentümer im zweiten Jahr nach der Unternehmensgründung einer Buchprüfung zu unterziehen. Die Freihandelszonen in den Nördlichen Emiraten verlangen jedoch bisher keine geprüften Bücher (Ausnahme stellt Sharjah Airport Free Zone dar).

Besteuerung:

Alle Freihandelszonen der VAE sind zu 100% steuerbefreit (einige garantieren dieses Privileg bis zu 50 Jahre).

Büro:

Um eine Lizenz zu erhalten, sind in den VAE alle registrierten Unternehmen gesetzlich verpflichtet, Büroräume anzumieten. Deshalb schreiben alle Freihandelszonen die Anmietung von Büroräumen von der betreffenden Freihandelszonenbehörde vor. Offshore-Gesellschaften (Jebel Ali Free Zone) und E-Office/Flexidesk-Arrangements (Ajman, Fujeirah, RAK) sind davon ausgenommen, sie brauchen keine Bürofläche zu mieten, sind jedoch bei der Anzahl der vergebenen Visa beschränkt.

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